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Seminartag für Großeltern und andere Entfremdungs- und Scheidungsopfer aus Familien

am Freitag, 29. April, 15 bis 19 Uhr, im Pfarrheim St. Martin in Euskirchen – Vorträge zu Eltern-Kind-Trennung sowie Hilfe und Unterstützungsangeboten – Annemie Wittgens Selbsthilfegruppe „BIGE“ für betroffene Omas und Opas versucht auch bei monatlichen Treffs im Mehrgenerationenhaus des Roten Kreuzes zu helfen

Kreis Euskirchen/Mechernich – So genannte „harmonische Familien“ sind ein frommer Wunsch, aber weiß Gott oft genug nicht die Realität. Kinder wenden sich von ihren Eltern ab und trennen so ihren eigenen Nachwuchs von den Großeltern. Manchmal sind auch die Alten diejenigen, die das mit fortschreitendem Alter und zunehmender Entfernung dünner werdende Band familiärer Beziehungen überspannen.

Wie auch immer es angefangen hat und wer auch immer die „Schuldigen“ waren, am Ende leiden alle unter den zerbrochenen Kontakten, so Annemie Wittgen, die Vorsitzende der Selbsthilfegruppe verwaister Großeltern in Euskirchen und Köln. Rita Boegershausen gründete die „Bundesinitiative Großeltern“ (BIGE) 2002 in Essen, die heute 73-jährige Annemie Wittgen folgte 2008 in Euskirchen und wenige Jahre danach in Köln.