Literatur

Wir schlagen vor, folgende Lektüre durchzuarbeiten:

 
  • Beavers Scale

 

Die nach dem amerikanischen Psychologen Robert Beavers benannte Beavers Scale identifiziert fünf Entwicklungslevels und -muster, wie Familien funktionieren.

 

Die Kompetenz der Familien rangiert in dieser Skala von optimal zu adäquat, midrange und borderline bis zu dysfunctional.

 

Die nachfolgende Zusammenfassung gibt Ihnen einen Einblick in die wichtigsten von Robert Beavers identifizierten Merkmale der einzelnen Levels. Sie soll Sie ermuntern und ermutigen, in sich reinzuhören und sich bewusst zu werden, welchem der fünf Levels Sie und Ihre Familie angehören und in welchem Familiensystem Sie selbst als Kind aufgewachsen sind.

 

Beavers Scale - Zusammenfassung

 

Zusammenfassung und Übersetzung: Susanne van Vorst Familienmediatorin www.svorst.de

 


  • Sagt mir, warum?

 

Warum darf ich Oma und Opa nicht sehn?
Warum sagt ihr immerzu NEIN?
Wie soll ich das ständige Nein bloß verstehn?
Ich glaube, ihr seid nur gemein.

 

Wie gern möcht ich Oma und Opa besuchen!
Ich weiß es, sie haben mich lieb.
Ihr sagt mir, ich solle es ja nicht versuchen.
Befürchtet ihr, dass ich dort blieb?

 

Warum habt ihr beide mich immer belogen
und macht meine Großeltern schlecht?
Ihr habt mich in euren Streit einbezogen,
das ist weder fair noch gerecht.

 

Bald bin ich erwachsen, dann werdet ihr sehn,
dann tu ich, was euch nicht gefällt:
Ich werde zu meinen Großeltern stehn,
den besten für mich auf der Welt.

 

Renate Buddensiek, 1.Juli 2012

 


  • In Großeltern und Enkelkindern verschmelzen, Vergangenheit und Zukunft zur Gegenwart

 

Mit der Geburt eines Enkel Kindes wird die Verbindung deutlich.


Hier wunderbar beschrieben, in den Ausführungen von: Frau Kodjoe Dipl. Psychologin, Familientherapeutin, Mediatorin


  • In diesem Text von Max und Oma beschreibt Frau Kodjoe:

 

Wie eine Großmutter dem Enkel die Angst nimmt vor der Trennung der Eltern.


Und gibt in der Geschichte wertvolle Tipps ,was jetzt im Umgang mit dem Enkel zu beachten ist.


Der ruhende Pol in stürmischen Zeiten , das sollten jetzt die Grosseltern sein.

Max und Oma


  • Zum Einfluss von Großeltern auf die Entwicklung der Enkelkinder in besonderem Hinblick auf familiale Trennungssituationen.

 

 

Jörg Harder beschreibt in seiner Facharbeit (Hochschule Koblenz) die gegenseitigen wichtigen Beziehungen der Großeltern zu ihren Enkelkindern.


Insbesondere Familien, in denen ein biologischer Elternteil durch Trennung bzw. Scheidung nicht mehr direkt im Familiensystem verankert ist, werden untersucht.


Als Ergebnis konnte u.A. festgestellt werden: 

  • Großeltern sind meist frei von Erziehungspflichten und können daher ihre Beziehung zu ihren Enkeln frei von Zwängen entwickeln.
  • Auch für Jugendliche sind Großeltern oft eine wichtige emotionale Stütze, durch die Lebenserfahrung gepaart mit einer Gelassenheit haben sie unter Umständen eher einen Zugang zu den Heranwachsenden als die Eltern.
  • Das Verständnis der Generationen kann durch ein aufgeschlossenes Verhältnis der älteren Generation mit den jungen Menschen verbessert werden. Die heutigen Enkel werden die Eltern von morgen und diese wiederum die Großeltern von übermorgen sein.

 

  • Leibliche Kinder in familienanalogen Settings der Jugendhilfe von Jörg Harder

 

Joerg Harder previewDas im Jahr 2014 erschienen Buch können Sie beim Dr. Kovac Verlag bestellen. Für einen kurzen Blick ins Buch schauen Sie sich unsere Leseprobe an.  


  • "Funkstille" und "Der Sturm vor der Stille" von Frau Tina Solimann

 

Frau Tina Solimann, Journalistin, Regisseurin und Buchautorin. Zu Gast bei der BR Sendung "Nachtlinie " am 27.10.2014 im Gespräch mit Andreas Bonte.

 

In dem Interview und Ihren Büchern beschreibt Sie verschiedene Kontaktabbrüche, aus der Sicht der Verlassenen und der Kontaktabbrecher.

 

Für Verlassene kommt ein Kontaktabbruch aus heiterem Himmel. Doch wie sieht es für die andere Seite, die Kontaktabbrecher, aus? Der Funkstille geht meist ein langer innerer Kampf voraus. Sie schrieb schon vor Jahren das Buch "Funkstille". Ihr neues Buch lautet "Der Sturm vor der Stille".

 


  • Literatur von Dorothee Döring zum Thema „Familie“

 

Wodurch wir wurden, was wir sind - Familienprägungen erkennen und verstehen, 2006

 

Erste Hilfe bei Kränkungen - Seelischen Verletzungen in der Familie aktiv begegnen, 2007


Familiengeheimnisse und Tabus - Wie Sie sich Ihrer Vergangenheit stellen können, 2008


Glückliche Patchworkkinder - zu Hause in mehreren Familien, 2009


Familienglück im zweiten Anlauf - Chancen und Risiken einer Patchwork-Familie, 2010


Wie Du und doch ganz anders - Von Müttern und Töchtern, 2011


Späte Versöhnung - Auseinandersetzung und Aussöhnung mit den alten Eltern, 2013

 

Weitere Infos unter www.dorotheedoering.de


  • "Scheidungskinder sind die Schwächsten. Ihnen wollen wir helfen" Landesregierung fördert Aufbau regionaler Arbeitskreise nach Cochemer Modell - Bundesweit einmalige Fortbildungsreihe

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zum Lesen und Herunterladen der Pressemitteilung nebenstehendes Logo anklicken (PDF-Datei)

 
     
       
  • Mit Einverständnis von Herrn Prof. Jopt/Universität Bielefeld (Abteilung für Psychologie) können wir von ihm auch eine relativ neue und bemerkenswerte Analyse zu nachfolgendem Thema vorlegen:

    Uwe Jopt, Julia Zütphen
    "Elterliche PASsivität nach Trennung - Zur Bedeutung des betreuenden Elternteils für die PAS-Genese"

    Arbeit lesen/herunterladen (PDF-Datei)

 

 

Parental Alienation und Parental Alienation Syndrome/Disorder

 

 

Eine ernst zu nehmende Form von psychischer Kindesmisshandlung – mit Fallbeispielen

 

 

 

Induzierte Eltern-Kind-Entfremdung ist seit mehr als 60 Jahren in der psychiatrischen Fachliteratur beschrieben, aber erst in den 1980er und 90er Jahren wurde ihr von sechs Forschern bzw. Forschergruppen unabhängig voneinander ein Name gegeben: Wallerstein & Kelly, Johnston & Roseby sprechen von "Pathologischer Ausrichtung" ("pathological alignment") und von "Umgangsverweigerung" ("visitation refusal"); Clawar & Rivlin von "programmed and brainwashed children"; Kelly & Johnston von "Das entfremdete Kind" ("The alienated child"); Warshak von "pathologischer Entfremdung" ("pathological alienation"); Gardner, Kopetski und Kopetski, Rand & Rand von "Parental Alienation Syndrome" und Bernet von "Parental Alienation Disorder" bzw. "Parental Alienation". Obwohl "Parental Alienation" bereits in der Gesetzgebung verschiedener Länder (z. B. Brasilien) verankert ist und obwohl es in die Rechtsprechung zahlreicher Länder und des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte ausdrücklich Eingang gefunden hat, wird das Phänomen hierzulande noch immer beharrlich bagatellisiert bzw. verleugnet. Der Autor – Psychiater und Psychotherapeut – hat aus einer Vielzahl von dokumentierten Fällen in seiner Praxis einigen Opfern von "Parental Alienation" eine Stimme gegeben. In Form von Briefen, Fallbeschreibungen, Interviews und Follow-up-Interviews schildern diese ihre Lebensschicksale und die gravierenden Probleme, die bis ins fortgeschrittene Erwachsenenalter für sie daraus resultierten. Das Buch ist ein Plädoyer dafür, die induzierte Eltern-Kind-Entfremdung als psychische Kindesmisshandlung anzuerkennen, rechtzeitig vorzubeugen und zu intervenieren: Dass das Bagatellisieren und Verleugnen endlich ein Ende hat.
     
   

Als Widmung hat Dr. von Bach-Galhau folgendes im Buch stehen:

   

Allen Scheidungskindern und ihren Eltern und Großeltern, die Opfer von Parental Alieniation geworden sind.

   

Mögen sie nach Jahren des induzierten Hasses, der Verbitterung und Ablehnung den Weg wieder zueinander finden und sich versöhnen.


  • "Verhaltensmuster und Persönlichkeitsstruktur entfremdeter Eltern:

     Psychologischische Diagnostik und Orientierungskriterien für Interventionen"

Dr. Walter Andritzki, Psychologischer Therapeut, Psychologischer Sachverständiger in Familiensachen
Aus: Psychotherapie 7. Jahrgang 2002, Band 7, Heft 2, Seite 166-182, CIP-Medien München.
Wir bedanken uns bei Dr. Sulz von CIP-Medien , das wir die oben genante Studie veröffentlichen können.

Studie lesen/herunterladen (PDF-Datei)

  • "Verordnete Kooperation im Familienkonflikt als Prozess der Einstellungsänderung: Theoretische Überlegungen und praktische Umsetzung"

    Professorin Dr. Traudl Füchsle-Voigt, Koblenz

Aus sozialpsychologischer Perspektive werden zunächst - basierend auf dem klassischen dissonanztheoretischen Ansatz zur Einstellungsänderung - Überlegungen angestellt, inwieweit eine verordnete Kooperation einen Einstellungswandel und damit eine Deeskalation im Familienkonflikt bewirken kann. Diese Überlegungen erfolgen für alle Konfliktbeteiligten: Einerseits auf der Ebene der Betroffenen, aber auch auf der Ebene der Professionen. Im Sinne des Lernens am Modell wird darüber hinaus diskutiert, inwieweit hierbei die professionell am Familienkonflikt Beteiligten eine Vorbildfunktion für die Betroffenen ausüben. Schließlich wird ein gelungenes Praxismodell - das so genannte „Cochemer Modell“ - vorgestellt, das seit Jahren mittels der verordneten Kooperation erfolgreich arbeitet.

Studie lesen/herunterladen (PDF-Datei)

  • Amtsgericht - Familiengericht - Holzminden

Schon Anfang 2000 hatten wir ein u. E. interessantes Merkblatt des Amtsgerichts Holzminden (Niedersachsen) hier veröffentlicht.

Jetzt finden wir wiederum auf der Webseite dieses Amtsgerichts interessante Aussagen im Sinne des Cochemer Modells.

 

  • Cochemer Modell

Im Arbeitskreis-Trennung-Scheidung im Landkreis Cochem-Zell wird eine neue Form der Zusammenarbeit der verschiedenen Professionen am familienrechtlichen Gerichtsverfahren praktiziert. Das bedeutet, dass die Rechtsanwaltschaft, die Lebensberatungsstelle, das Familiengericht, Gutachter, das Jugendamt und andere eine Kooperation praktizieren, mit dem Ziel, den Eltern wieder die eigenständige Elternverantwortung für ihre Kinder zu ermöglichen.

 

 
  • ...und nicht zuletzt ein nach unserer Meinung gut verständlicher Wegweiser des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:

"Wegweiser für den Umgang nach Trennung und Scheidung"

 Wie Eltern den Umgang am Wohl des Kindes orientieren können

"Durch die Kindschaftsrechtsreform von 1998 wurde das Umgangsrecht erheblich verändert. An Eltern werden - in der schwierigen Situation von Trennung und Scheidung - besondere Anforderungen gestellt. Unabhängig von den individuellen Enttäuschungen und Befindlichkeiten müssen sie den Umgang zwischen Kind und umgangsberechtigtem Elternteil regeln.

Der Ratgeber "Wegweiser für den Umgang" soll Eltern für diese schwierige Zeit eine Orientierung bieten. Er richtet sich an beide Elternteile und gibt darüber hinaus ein Basiswissen, das weit über das Thema Umgangsrecht hinausgeht: über Grundbedürfnisse des Kindes, über Kinderrechte und Elternrechte oder über Bindungsbereitschaft des Kindes. Das Wissen kann Eltern dabei helfen, sich Schritt für Schritt zu erarbeiten, was für ihre Kinder und sie zum jeweiligen Zeitpunkt das Richtige ist."

Logo Trennung

Wir meinen: Eine wichtige und sehr umfassende Publikation (76 Seiten), in der u. a. auch der Umgang mit den Großeltern behandelt wird. Sie wurde mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellt. Leider ist die Broschüre dort vergriffen.

Sie kann aber als PDF-Datei direkt von der Webseite des Ministeriums oder auch von dieser Seite aus gelesen und/oder herunterladen werden. Hierzu das nebenstehende Logo anklicken.

 

 

 

   
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