Studien

SOZIALE ABLEHNUNG UND AUSGRENZUNG WIRKEN WIE KÖRPERLICHER SCHMERZ

Dieses Thema hat N. Alps in dem Artikel aufbereitet, basierend auf Ergebnissen der modernen Hirnforschung ( u. a. M. Spitzer). Danach wirkt der "soziale Schmerz" in unserem Gehirn bei Ablehnung oder Zurückweisung aufgrund der evolutionären Entwicklung wie ein körperlicher.


Auf früheren Entwicklungsstufen überlebte der Mensch leichter in Gemeinschaften, in sozialer Einbindung waren Probleme jeder Art besser zu ertragen. Dadurch war das Gehirn konditioniert, bei sozialem Schmerz genauso wie bei körperlichem zu reagieren. Unser Gehirn hat bis heute nichts verlernt. Linderung jegliches Schmerzes erfolgt duch Zuwendung - durch mich selbst oder durch andere.
Wenn ich anderen helfen will, ist Zuhören die beste Form, für mich selbst sind es Gedanken an positive Erlebnisse.


Bei kritischer Auseinandersetzung mit anderen ist es für alle Beteiligten angeraten, die ICH- Form zu benutzen, dh. beim Ausdrücken eigener Gefühle und Empfindungen zu bleiben.

 

Den kompletten Artikel finden Sie hier.

 

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Forschungsthema:

Gesundheitsverlust der Großeltern durch Verlust der Enkelkinder (GVGVE)

 
       
           
 

Forschungsbegründung und Ziel

In zunehmenden Maße wenden sich Großeltern an Selbsthilfegruppen und/oder begeben sich in medizinische Behandlung, wenn sie vom Verlust ihrer Enkel aufgrund eines Familienkonflikts betroffen sind.
Diese Forschungsarbeit will die Zusammenhänge zwischen dem Ausblenden der Großeltern aus dem Leben ihrer Enkel einerseits und der gesundheitlichen Beeinträchtigung sowie des damit verbundenendes Verlustes an Lebensqualität andererseits untersuchen.

           
 

Dr. med. Li vom Stiftungsklinikum Mittelrhein und Prof. Dr. Ochsmann vom Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Mainz möchten dieser Fragestellung nachgehen und bitten um ihre Mithilfe. Siehe hierzu das entsprechende Anschreiben.Sofern Sie sich betroffen fühlen werden Sie gebeten, zu einer Mitarbeit diesen Fragebogen auszudrucken, auszufüllen und an Dr. med. Li zurückzusenden.

Anschrift:

Dr. med. Li Li

Kurfürstenstraße 80

56068 Koblenz


Sie können den Fragenbogen auch interaktiv, also hier auf ihrem Computer, aufrufen und ausfüllen. Er wird dann bei Beendigung automatisch direkt und anonym der Universität zugeleitet. Allerdings benötigen Sie hierzu ein Passwort (TAN/Losung), dieses lautet "grosseltern". Die Fragebogen sind sehr gut und absolut professionell aufgebaut und auch sehr leicht zu lesen, zu verstehen und zu beantworten. Wir alle hoffen auf Ihre Mitarbeit bei diesem wichtigen Thema.

             

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Radiosendung: Bayern 2 - IQ - Wissenschaft und Forschung

Mittwoch, 05. November 2008, 18:05 - 18:30 Uhr, Autorin: Justina Schreiber

 

IQ - Neues, Spannendes und Außergewöhnliches aus Natur- und Geisteswissenschaften, aus Medizin und Sozialwissenschaften, aus den Bereichen Computer und Telekommunikation. Von A(stronomie) bis Z(oologie) - ein bunter Themenmix mit Berichten, Interviews, Reportagen und Studiogästen. IQ - Wissenschaft und Forschung: Jeden Montag und Freitag mit einem aktuellen Magazin. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag: Eine monothematische Sendung zu einzelnen Forschungsfragen und ihrem Hintergrund.

 

 

 

 

 

 

Fluch oder Segen? Zur soziobiologischen Bedeutung von Großmüttern

 

 

 

 

 

 

In der Sendereihe "IQ - Wissenschaft und Forschung" von BR2 geht die Autorin auf die eigentlich unverzichtbare Rolle von Grossmüttern ein und untermauert ihre Aussagen mit relevanten Hinweisen auf zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten und Hypothesen. Mehr...

           

Text zur Sendung als PDF-Datei

   

Sendung anhören (MP3-Datei)


Ein Beitrag in der Monatszeitschrift MUT im Oktober 2007 beinhaltet ein Interview mit Dieter Katterle. Dr. med. Dieter Katterle (Jg.1950) ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Psychoanalytiker in Nürnberg. Er ist tätig in der Weiterbildung der Bayerischen Landesärztekammer als Supervisor, Lehrtherapeut und Balintgruppenleiter sowie Dozent am Nürnberger Weiterbildungskreis für Psychotherapie.

Er engagiert sich seit einigen Jahren für Scheidungsopfer, weil er die daraus resultierenden psychischen und physischen Folgeschäden als " größte psychosoziale Massenkatastrophe" der BRD begreift.

Eine brisante Aktualität erfährt diese Thematik, weil Bundesjustizministerin Zypries, der er gerade seine 25 Thesen übergeben konnte, einen neuen Gesetzesentwurf vorbereitet.

Das Interview führte MUT-Autorin Astrid v. Friesen. Der wirklich sehr lesenswerte und vollständige Beitrag ist hier als PDF-Datei zu lesen.


Von Dr. med. Wilfrid v. Boch (siehe unten) werden wir über einen interessanten Beitrag zu PAS informiert. Es handelt sich um den Artikel „Endoctrinement et rupture des liens en cas de Syndrome d'Aliénation Parentale - Conséquences psychologiques sur les enfants du divorce devenus adultes“ von Von Boch -Galhau/Kodjoe, der kürzlich in der Revue internationale de psychosociologie, Vol. XIII – No 30, été 2007: 89 – 111 erschienen ist. Dr. v. Boch erscheint es dabei sehr bemerkenswert, dass gerade diese angesehene Zeitschrift Interesse zeigte etwas über PAS zu veröffentlichen.Darüber hinaus möchten wir zum gleichen Thema auf ein Buch hinweisen:

 

Amy  J. L. Baker: Adult Children of Parental Alienation Syndrome. Breaking the Ties that Bind.
W. W. Norton & Company, New York, London 2007.  A Norton Professional, 32.00 US $, 303 Seiten

 

Eine Rezension zum Buch finden Sie hier...

 

Aktuelle Informationen zu Eltern-Kind-Entfremdung und zu Parental Alienation-Syndrom (PAS)

 

Die PAS-Arbeitsgemeinschaft als Veranstalter der Internationalen Konferenz zum Parental Alienation Syndrome (PAS) im Oktober 2002 in Frankfurt (Main) teilt uns einige aktuellen Informationen zu Eltern-Kind Entfremdung zum Parental Alienation Syndrome (PAS)/Syndrome d'Aliénation Parentale (SAP) mit.

gez. Dr. med. Wilfrid v. Boch im Auftrag der Arbeietsgemeinschaft

 

PH kl        
 

September 2006, "PSYCHOLOGIE HEUTE" Annette Schäfer

 
   
       
 

"Oma und Opa spielen im Leben von Enkeln eine wichtige Rolle. Das war schon bei unseren Urahnen so, sagen Evolutionspsychologen. Die Bereitschaft, sich für Enkel einzusetzen, ist fest in der menschlichen Psyche verankert. Die heutigen Kinder profitieren davon. Sie bekommen praktische Hilfe, finanzielle Unterstützung, aber vor allem emotionalen Beistand."

       
         

Warum sind Großeltern für die Enkel so wichtig? So wichtig, dass Großeltern sogar um ihre "geschiedenen" Enkel richtig kämpfen?

Die Readakteurin Susanne Schäfer von "PSYCHOLOGIE HEUTE" ist dieser Frage im Rahmen einer offensichtlich umfangreichen Sekundäranalyse nachgegangen: Ein sehr lesenswerter Beitrag.

Zum Lesen/Herunterladen des Artikels obiges Zeitschriftenlogo anklicken (PDF-Datei)

   
         

"In familiengerichtlichen Verfahren, in denen Kinder betroffen sind, spielen stets die Kriterien für das

Wohl des Kindes

eine entscheidende Rolle. Der Gesetzgeber fordert, Entscheidungen am Wohle des Kindes zu orientieren, ohne dass aber eine verbindliche Definition vorliegt, was darunter zu verstehen sei. Daher werden unter diesem Begriff zumeist eher subjektive Ansichten subsumiert, die aus persönlicher Erfahrung und/oder der Intuition hervorgehen. Aber nur wenn wirklich fundierte Kriterien des Kindeswohles hergeleitet werden können, kann auch ebenso fundiert eine Kindeswohlgefährdung festgestellt werden. Es ist daher unerlässlich, objektive Kriterien des Kindeswohles herzuleiten; als Grundlage dafür muss zunächst die Frage beantwortet werden, unter welchen Bedingungen sich Kinder gesund entwickeln und ihre Persönlichkeit optimal entfalten können; die Persönlichkeit ist das „Instrument“, mit dem sie sich lebenslang mit der Umwelt auseinander setzen werden. Es werden daher in komprimierter Form der Prozess der Persönlichkeitsentwicklung und deren Bedingungen dargestellt und dann mit den tradierten Kriterien für das Kindeswohl in Beziehung gesetzt."Aus "Kriterien des "Kindeswohls" von Eberhard Kempf.  Zum Lesen oben anklicken (PDF-Datei).

 

Kempf Logo

Eberhard Kempf ist Diplom-Psychologe und hat 1997 die
Praxis für Mediation
gegründet. Uns hat seine oben erwähnte Arbeit auch aus eigenen Beobachtungen und Erfahrungen heraus sehr gefallen und wir können sie nur bestens zum eingehenden Studium empfehlen.

 
     

"Eltern-Kind-Entfremdung und Sozialwissenschaften - Sachlichkeit statt Polemik - "

Richard A. Warshak, Ph.D., University of Texas Southwestern Medical Center at Dallas, aus dem Amerikanischen übersetzt von Christian T. Dum, Ph.D.

 

Dieser Aufsatz zieht einen sehr umfangreichen Bestand an Literatur heran, um Konzept und Behandlung von Eltern-Kind-Entfremdung in wissenschaftlich hervorragender Weise zu analysieren. Die hauptsächlichen Streitpunkte werden beleuchtet und Information bereitgestellt, um Anwälten, Richtern und Sachverständigen zu helfen, die Nützlichkeit verschiedener Perspektiven zu beurteilen. Elterliches Entfremdungssyndrom [Parental Alienation Syndrom (PAS)], das am weitesten verbreitete Konzept, wird dabei durch die folgenden drei wesentlichen Elemente definiert: 1) Ablehnung oder Verunglimpfung eines Elternteils, die das Ausmaß einer Kampagne erreichen, d.h. andauernd und nicht nur als gelegentliche Episode; 2) die Ablehnung ist irrational, d.h. die Entfremdung ist nicht eine angemessene Reaktion auf das Verhalten des abgelehnten Elternteils und 3) sie ist Teilresultat des Einflusses des entfremdenden Elternteils. Wenn eines dieser drei Elemente fehlt, ist die Bezeichnung PAS nicht anwendbar.
Dr. med. Wilfrid von Boch-Galhau/Christian T. Dum, Ph.D.

 

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Dieser hochinteressante Aufsatz - sowohl Kritiker als auch Befürworter von PAS (Eltern-Kind-Entfremdung) werden berücksichtigt - erschien in der Zeitschrift "Zentralblatt für Jugendrecht", einem Produkt des Bundesanzeiger Verlag.

 

Der Verlag hat uns auf unsere Bitte hin diesen Beitrag als Leseprobe (PDF-Datei) zur Verfügung gestellt und damit wird er für uns und auch für Sie zugänglich.

     

"Kommunikationsbedarf in der Familie aus der Sicht von Trennungskindern"

Prof. Dr. W. Seitz, Uni Koblenz-Landau

 

Eheleute sprechen durchschnittlich nur 7 Minuten am Tag miteinander. Zu wenig, um die anstehenden Probleme einer Familie zu lösen. Statt die Familie weiterhin von Aufgaben zu entlasten, sollte die Kommunikation untereinander gefördert werden. Hochrangige Politiker und Experten diskutieren auf der Tagung des gemeinnützigen Vereins Integrierte Mediation am 4.6.2005 in Altenkirchen (Westerwald) zusammen mit Mediatoren darüber, wie wichtig die Kommunikation in der Familie ist und was die Politik zur Förderung der Kommunikation in der Familie beitragen kann.

Wir hatten auf diese viel beachtete Veranstaltung hingewiesen. Prof. Seitz hat uns freundlicherweise seinen Vortrag zur Verfügung gestellt (31 Seiten), den wir Ihnen hier gerne vorlegen.

Vortrag PDF-Datei (Herunterladen/Lesen/Drucken)

 

Männergesundheit und Trennungskonflikt: Sozialmedizinische und gesundheitsökonomische Aspekte des Familien- und Eherechts

   

PROF. ALBRECHT GOESCHEL, STAATLICHE UNIVERSITÄT ROSTOV/DON

 

Vortrag 3. Familienkongress des "Väteraufbruch für Kinder" Halle, 06. November 2004

 

Das Thema: "Männergesundheit und Trennungskonflikt" beschreibt ein weites und vor allem in und für Deutschland noch kaum bearbeitetes sozialmedizini-sches und gesundheitsökonomisches Aufgabenfeld.

Zwar weisen schon vor zwei Jahrzehnten Jaeggi und Holstein und später Beck-Gernsheim auf die hohen sozialen und privaten Kosten der exponentiell zuneh-menden Beziehungskonflikte hin - berechnet und dargestellt worden sind diese Kosten bislang aber allenfalls indirekt.

 

 

 

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Verordnete Kooperation im Familienkonflikt als Prozess der Einstellungsänderung: Theoretische Überlegungen und praktische Umsetzung

 

Professorin Dr. Traudl Füchsle-Voigt, Koblenz

 

Aus sozialpsychologischer Perspektive werden zunächst - basierend auf dem klassischen dissonanztheoretischen Ansatz zur Einstellungsänderung - Überlegungen angestellt, inwieweit eine verordnete Kooperation einen Einstellungswandel und damit eine Deeskalation im Familienkonflikt bewirken kann. Diese Überlegungen erfolgen für alle Konfliktbeteiligten: Einerseits auf der Ebene der Betroffenen, aber auch auf der Ebene der Professionen. Im Sinne des Lernens am Modell wird darüber hinaus diskutiert, inwieweit hierbei die professionell am Familienkonflikt Beteiligten eine Vorbildfunktion für die Betroffenen ausüben. Schließlich wird ein gelungenes Praxismodell - das so genannte „Cochemer Modell“ - vorgestellt, das seit Jahren mittels der verordneten Kooperation erfolgreich arbeitet.

 

 

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